Osterkorb

Das Osterfest „schön“ feiern: Mit einem hübschen Osterkorb

Wenn im Frühling die Temperaturen langsam wieder wärmer werden, ist es bald wieder soweit: Das Osterfest steht vor der Tür und dabei darf ein Osterkorb natürlich nicht fehlen. Darauf freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen. Im Frühling wird häufig das Heim auf Vordermann gebracht – und was macht mehr Spaß, als dieses dann auch noch frühlingshaft und österlich zu dekorieren? Wir haben wundervolle Tipps für Sie!

Osterkörbe – zur Segnung der Speisen

Nicht wegzudenken bei der Osterdekoration ist der Osterkorb – und der hat eine lange Geschichte. Traditionell kommen in den Osterkorb die Nahrungsmittel hinein, die – je nach Region – am Ostersamstag oder Ostersonntag gesegnet und danach von der Familie verspeist werden.

Diese Speisen können variieren, traditionell gehören aber dazu:

  1. bunte Eier (Symbol des Neubeginns, der Wiedergeburt und der Liebe)
  2. Brot (Symbol dafür, dass Jesus das lebendige Brot ist, das Wohlstand und Wohlergehen garantiert)
  3. Wein (Symbol des Lebens)
  4. Lamm (Zeichen der Erlösung)
  5. Salz (Vertreibung des Bösen)
  6. Hase (Symbol der Fruchtbarkeit)
  7. Meerrettich, bzw. Kren (Zeichen der Überwindung der Leiden)
  8. Kuchen oder Ostergebäck (Symbol für Stärke und Vollkommenheit)
  9. Wurst (soll Gesundheit und Wohlstand garantieren)

Osterkörbe selber basteln

Ob nun die traditionellen Speisen in den Osterkorb kommen oder kleine Geschenke für die Kinder, weitere Familienangehörige oder Freunde – das bleibt Ihnen überlassen. Auf jeden Fall macht es großen Spaß, die Osterkörbe selbst herzustellen und zu dekorieren. Eine gute Gelegenheit, auch die Kinder mit einzubeziehen, die dadurch das Osterfest spielerisch kennenlernen.

Als Material für die Osterkörbe eignet sich zum Beispiel buntes festes Tonpapier, das zum Körbchen gefaltet wird. Oder man kauft ein bereits fertiges Holz- oder Drahtkörbchen. Und was darf in diesem Körbchen auf keinen Fall fehlen? Richtig – bunte Eier.

Bunte Eier herzustellen kann man auf vielfache Weise. Das einfachste ist, sie mit Farbe einzufärben. Hierbei sollte man aber aufpassen: Sollen die Eier noch verzehrt werden, sollte man auf künstliche Lebensmittelfarben aus dem Supermarkt verzichten, da diese häufig Zusatzstoffe enthalten, die für dem menschlichen Organismus schaden können. Greifen Sie doch lieber auf Rote Beete oder roten Malventee zurück, wenn Sie zum Beispiel rote Eier möchten. Blaue Eier erhalten Sie zum Beispiel durch Heidelbeeren, grüne Eier durch Matetee oder Spinat, gelbe Eier durch Safran und Kamille und orangefarbene Eier durch Karotten.

Weitere Möglichkeiten zur Gestaltung der Eier sind zum Beispiel Pinsel und Farbe, Air-Brush, Aufkleber, Scherenschnitt und auch Serviettentechnik. Der österlichen Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Den Osterkorb füllen

Bestücken können Sie den Osterkorb noch mit kleinen aus Tonpapier ausgeschnittenen Häschen oder Küken und setzen Sie diese aufs bunte Ostergras. Schmücken Sie dann das Osterkörbchen mit Schleifchen, Federn oder echten Blumenblüten. Kleine Kinder freuen sich natürlich besonders über Schoko-Osterhasen oder weitere Süßigkeiten, wie Schokoladeneier.

Wer nichts zum Naschen schenken will, kann auch auf andere Geschenke, wie etwa kleine Tierpuzzle, Sonnenblumen zum Selberzüchten, süße Söckchen, kleine Büchlein oder eine Kinder-CD zurückgreifen. Hierbei ist es immer schön, wenn der Bezug zu Ostern gewahrt wird.

Das Osterkörbchen dekorieren

Es gibt noch mehr Möglichkeiten, das Heim österlich zu schmücken. Zum Beispiel am Frühstückstisch: Basteln Sie doch schöne Ostergrußkarten aus buntem Papier, häkeln Sie lustige Eierwärmer oder basteln Sie lustige Osterhasen-Servietten.

Wer keine Zeit oder Lust zum Basteln hat, der kann auch schöne Osterdeko Gegenstände kaufen. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt: von aufgebrochenen Eierschalen aus weißem Porzellan als Kerzenhalter auf dem Tisch über ein golden farbiges Huhn am Fenster bis hin zum kleinen Eierbrunnen im Garten – auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.